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Mittwoch, 2. Mai 2012

von alan, max, carlo und dem kinderchor...

ich erzähle euch heute die geschichte von alan, max, carlo und dem kinderchor aka. der crockstahzumjot tour. dank eines netten menschens standen nadi und ich in augsburg auf der gästeliste und haben und somit montag nachmittag auf den weg gemacht in dieses städtchen zu fahren. angekommen sahen wir erst einmal eine horde minderjähriger, um ehrlich zu sein: wir hatten es auch nicht anders erwartet. dieser cro-hype wird langsam unerträglich. natürlich freue ich mich wirklich für carlo, aber meiner meinung nach wird einfach die falsche menschengruppe angesprochen. vor der kantine standen viele mütter mit ihren kindern, ich glaube das sagt alles. schön ein bierchen gezischt (später noch eins, danke an osman!) dann fing alan an. klar wars schön, hatte den herrn ahzumjot ja vorher noch nie gesehen. danach kam max, den meisten wohl eher bekannt als rockstah. gute stimmung wie immer, selbst die mütter die neben uns an der bar standen haben mit gefeiert. und ganz zum schluss dann carlo. wow. mädchen hinter uns haben geheult. und andere mädchen die sicherlich noch nicht mal 15 waren und wie billige strichermädchen gekleidet waren tanzten wie kleine nutten durch den saal. ich war schockiert. (und nadi auch...) aber nun gut. danach noch schön zum merch gegangen um den netten menschen mal kurz hallo zusagen. und dann gings wieder auf die rückreise. im kopf noch immer die stimmen der kleinen kreischenden und textsicheren mädchen, welches wirklich extremst nach kinderchor klang. was solls.
grundsätzlich wars ein schöner abend, einige sachen wurden geklärt und zumindest nadi und ich hatten einiges zu lachen. wenn man allerdings auf ein anspruchsvolles publikum hofft, empfehle euch eher nicht auf ein konzert der jungs zu gehen. wer einfach nur besoffen etwas feiern will, wird sich dort allerdings pudelwohl fühlen!

an den landungsbrücken raus...

als man ankam wollte man werden, 
die geschichte schreiben, 
die doofen sollen sterben, 
der plan, als man damals nach hamburg kam. 

aufstehen, atmen, anziehen und hingehen. 
zurückkommen, essen und einsehen zum schluss: 
dass man weiter machen muss. 
uiuiui, ich sags euch: hamburg ist so wunderbar. die komplette letzte woche war ich wegen eines praktikums dort. eine woche voller stress. aber schön war es trotzdem. allein jeden morgen diese luft, die so nach freiheit & hoffnung riecht, einzuatmen. jeden abend an den landungsbrücken zu sitzen und zu rauchen und die menschen zu beobachten. es war ganz einfach verdammt schön. wenn ich die stelle dort bekommen sollte würde ich halt wirklich feiern. ein bisschen verliebt bin ich schon, das gebe ich zu. und einen tapetenwechsel habe ich sowieso dringend nötig. da wäre hamburg natürlich perfekt. weit weg von nürnberg. neue menschen. neustarten.
drückt mir die daumen, ihr süßen. ich kann jegliches glück gebrauchen.♥